DIE BÜCHSENMACHERFAMILIE WIRNHIER

Die Familie Wirnhier betreibt bereits seit der dritten Generation eine Büchsenmachermeisterei.

Begonnen hatte alles 1912 mit Josef Wirnhier, der in Pfarrkirchen seinen Betrieb eröffnete. Josef Wirnhier war selbst passionierter Jäger und Sportschütze und vermittelte diese Faszination offensichtlich mit Erfolg an seinen Sohn weiter.

Anfang der 50iger Jahre stieg dann der Sohn in die Fußstapfen des Vaters. Schon 1959 begann Konrad Wirnhier, besser bekannt als Conny Wirnhier, seine sportliche Karriere mit dem Wurfscheibensport. Konrad Wirnhier war ein grosser Visionär und Autodidakt im Flintenschiessen. Neben seinen zahlreichen sportlichen Erfolgen (siehe unten) entwickelte Conny Wirnhier während der 60iger Jahre eine eigene Schiesstechnik im Flintenschiessen, die sogenannte Synchrontechnik. Mit dieser leicht zu erlernenden Grundschule für das Flintenschiessen legte er einen Meilenstein für die Schulung der Anfänger. Conny Wirnhier baute damit den Juniorkader der Sportschützen auf und verhalf zahlreichen Jungjägern zum erfolgreichen Bestehen der Jägerprüfung.
Auch seine selbst entwickelte Flintenserie für Jagd und Sport brachte ihm zahlreiche Erfolge.
1982 verlegte Conny Wirnhier den Firmenstandort dorthin, wo er auch seinen Olymiasieg feiern durfte, zur Olympia-Schiessanlage München-Hochbrück.

Heute führt Gerwald Wirnhier das erfolgreiche kleine Familienunternehmen in bewährter Weise fort und bietet durch die professionelle Waffenberatung, -anpassung und -montage eine echte Alternative zum Waffenkauf von der Stange. Auch die vom Vater entwickelte Schiessschule erfreut sich bei Jungjägern und Profis grosser Beliebtheit.

DIE SPORTLICHEN ERFOLGE VON CONNY WIRNHIER:

1961 bis 1969 und 1972 bis 1973 Deutscher Meister
1965 Weltmeister Santiago de Chile
1967 Weltmeister Bologna
1968 Bronzemedaille Olympische Spiele Mexiko
1968 Europameister
1972 Goldmedaille Olympische Spiele München

Olympiasieg 1972 in München-Hockbrück